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Ruderverein Dorsten e.V.

Aktuelles aus 2024

Schnupperkurs gut besucht - 17.06.2024
Erste Sprintregatta für Dorstens Junioren - 06.06.2024
Start bei Deutschlands größter Nachwuchsregatta - 27.05.2024
Dorstener Nachwuchsruderer bestreiten erfolgreich ihre erste Regatta - 14.05.2024
Dorstens Ruderer glänzen in Krefeld - 23.04.2024


Schnupperkurs gut besucht - 17.06.2024 -

Am 08. und 15. Juni waren viele neue Gesichter am Bootshaus zu sehen. Zum angebotenen Kinderschnupperkurs haben sich insgesamt acht Mädchen und Jungen angemeldet. Zusammen mit den schon erfahrenen Kindern konnten sie im Gig-Boot erste Erfahrungen sammeln. Die allgemeine Resonanz nach dem Schnupperkurs war sehr gut und schon direkt am nächsten Montag sind einige der Kinder zum regulären Lauftraining wieder gekommen.

Die Organisatoren Lennart, Hendrik und Julius zogen ein sehr positives Fazit: „Es war toll, dass sich so viele Kinder angemeldet haben und am Schnupperkurs sichtbar Spaß gehabt haben. Wir hoffen, dass wir den Jugendlichen unseren schönen Sport näherbringen konnten.“

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Erste Sprintregatta für Dorstens Junioren - 06.06.2024 -

An Fronleichnam starteten die Kinder des Ruderverein Dorstens auf der Sprintregatta in Essen Kupferdreh. Hier sammelten sie erste Erfahrungen auf der 400 Meter Sprintdistanz.

Den Beginn machten Paul und David Kramarz im Junioren Einer B. Das Langstreckentraining des Frühjahrs, das für die vorherigen Regatten hilfreich war, erwies sich auf der Kurzstrecke jedoch eher als hinderlich, da beiden die benötigte Schnellkraft fehlte, um vorne mitzufahren. Als nächstes wurden Illia Koziienko und Johanna Grigull vor eine große Herausforderung gestellt. Da Illias Zweierpartner Bendix Kalinasch krankheitsbedingt ausfiel, wurden die beiden kurzfristig zusammengesetzt, ohne auch nur einmal zusammen im Doppelzweier trainiert zu haben. Sie meisterten die ungewohnte Situation mit Bravour und bewiesen damit eine gute Passfähigkeit. Trotzdem mussten sie sich den erfahreneren Mannschaften geschlagen geben.


Trainer Julius zeigte,
dass auch er noch
schnell Rudern kann.

Anschließend wollten die beiden Trainer Julius Gülker und Hendrik Winkel den Kindern beweisen, dass auch sie noch Rudern können. Deshalb starteten beide im Senioren Einer gegeneinander. Während Hendrik ein eher schwaches Rennen fuhr, zeigte Julius eindrucksvoll was in ihm steckt. Nach einem spannenden Rennen fuhr er als erstes über die Ziellinie und holte die erste Medaille des Tages.

Nur wenige Minuten darauf gewannen Jennifer Beyer und Johanna Grigull die zweite Medaille für den Dorstener Ruderverein. Die beiden starteten im Doppelzweier und konnten durch einen hervorragenden Startspurt einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg einfahren. Im letzten Rennen starteten Hendrik Winkel und Julius Gülker noch gemeinsam in Senioren Doppelzweier. Hier trafen sie mit Booten aus Bochum und Emscher Wanne-Eickel auf alt-bekannte Gegner aus ihrer Zeit als Junioren. In einem bis zum Schluss hart umkämpften Rennen mussten die beiden sich an der Ziellinie um weniger als einer Sekunde dem Boot aus Emscher geschlagen geben.

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Johanna und Jennifer bewiesen starke
Sprintfähighkeiten im Doppelzweier.

Hendrik zog anschließend ein gutes Fazit der Regatta: „Das war heute ein schöner Abschluss der Frühjahrssaison. Jetzt freuen wir uns auf den Sommer und den Schnupperkurs nächste Woche und nehmen dann im Herbst den Ruhrsprint und die Krefelder Nachwuchsregatta in Angriff.“

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Am Ende des Tages freuten sich alle über die tolle Frühjahrssaison.


Start bei Deutschlands größter Nachwuchsregatta - 27.05.2024 -

Am 25. und 26. Mai starteten die Nachwuchsruderer vom Ruderverein Dorsten in Essen Kettwig auf der größten Nachwuchsregatta in Deutschland, zu der über 750 Boote gemeldet waren. Zuerst starteten am Samstag die beiden Brüder Paul und David Kramarz im Junioren B Einer auf die 3000 Meter Langstrecke. Nachdem Paul vor zwei Wochen in der Leistungsklasse 3 die Langstrecke gewonnen hat, verpasste er nun in Leistungsklasse 2 den Sieg nur um knappe 0,6 Sekunden, war jedoch trotzdem stolz auf seine gute Leistung. Einen Platz dahinter reihte sich sein Bruder David ein, der in der starken Gegenströmung auf der Ruhr etwas Zeit verloren hat.


Auch neben der Strecke war beste Stimmung.

Anschließend ging der Jungen Doppelzweier der 13- und 14-jährigen mit Ilia Koziienko und Bendix Kalinasch zum ersten Mal bei der Langstrecke an den Start. Nach den ersten sehr guten 1500 Metern fehlte am Ende leider noch etwas Kraft, sodass sie sich den starken Gegnern geschlagen geben mussten. Den Abschluss am Samstag bildete der Mädchen Doppelzweier der 12- und 13-jährigen mit Johanna Grigull und Jennifer Beyer, die ebenfalls ihr Debut bei einer Langstrecke gaben. Da in ihrer Leistungsklasse keine Gegnerinnen gemeldet waren, mussten sie sich gegen deutlich erfahrenere Mannschaften durchsetzen. Trotzdem fuhren sie ein sehr engagiertes Rennen und zeigten großes Durchhaltevermögen.

Nach der Langstrecke ging es am Sonntag mit den 1000 Meter Rennen weiter. Nachdem sie am Samstag als letztes aufs Wasser durften, hatten Johanna und Jennifer jetzt das erste Rennen. Hier lieferten sie sich über weite Teile der Strecke einen harten Wettkampf mit den Ruderinnen aus Leverkusen. Diese hatten jedoch im Endspurt noch etwas mehr Energie und konnten sich vor unserem Boot ins Ziel schieben. Trotzdem war das Rennen eine starke Leistung, die Vorfreude auf die nächsten Rennen geweckt hat.


Paul Kramarz freut sich nach seinem starken Endspurt über die hart erarbeitete Medaille.

Auf die Mädchen folgten Paul und David im Junioren B Einer. Angestachelt von der knapp verpassten Medaille am Samstag fuhr Paul sein bisher bestes Rennen und konnte seine Gegner im Endspurt besiegen. Sein Bruder David hatte am Start leider Probleme mit dem sehr schwierigen Seitenwind und musste sich den anderen Ruderern geschlagen geben. Im darauffolgendem Doppelzweierrennen der beiden Brüder führte dieser Seitenwind dazu, dass ein gegnerisches Boot direkt beim Start in ihre Bahn fuhr und es zu einer Kollision kam. Zum Glück gab es weder eine Verletzung noch einen Bootsschaden. Nach dem darauffolgenden Neustart war jedoch sichtlich die Konzentration weg und die beiden unbeteiligten Boote schoben sich deutlich vor die beiden kollidierten Boote.

Das letzte Rennen des Tages fuhren Illia und Bendix im Doppelzweier. Hier kam es bis zur Ziellinie zu einem spannenden Bord and Bord Kampf mit dem Boot aus Münster. Als Zuschauer war es nicht zu erkennen, wer von den beiden Booten vorne lag, das Zielfoto der Schiedsrichter hat jedoch gezeigt, dass das Boot aus Münster seinen Bugball wenige Zehntelsekunden vor unserem Boot über die Ziellinie geschoben hat.

Trainer Julius Gülker zog nach der Regatta ein positives Fazit: „Wir hatten heute teilweise mit den schweren Bedingungen zu kämpfen, für die uns noch etwas die Erfahrung gefehlt hat. Trotzdem haben alle Boote bis zur Ziellinie gekämpft und die hier gesammelte Erfahrung wird uns besser machen. Wir hoffen jetzt bei unserem Schnupperkurs am 08.06. und 15.06. neue Kinder zu finden, die auch Spaß am Rudern haben, um unsere tolle Kindertruppe weiter zu verstärken.

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...Nach der gelungenen Regatta konnten alle trotz Erschöpfung noch mal lächeln.


Dorstener Nachwuchsruderer bestreiten erfolgreich ihre erste Regatta - 14.05.2024 -

Am 11. und 12. Mai starteten die Nachwuchsruderer vom Ruderverein Dorsten bei der Regatta Waltrop auf ihrem ersten Wettkampf. Die Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 15 Jahren haben im Laufe des letzten Jahres angefangen zu Rudern und waren hoch motiviert, das im Training Erlernte nun im Wettkampf einzusetzen.

Am ersten Regattatag gingen die Brüder Paul und David Kramarz jeweils im Junioren Einer B über die 3000 Meter Langstrecke an den Start. Paul konnte sich in einem starken Rennen den dritten Platz sichern, während David knapp dahinter landete.


Johanna Grigull und Jennifer Beyer freuen sich über ihren allerersten Sieg auf einer Regatta

Weiter ging es am Sonntag über die 1000 Meter Distanz. Als erstes Dorstener Boot ging der Mädchen Doppelzweier mit Johanna Grigull und Jennifer Beyer in der Altersklasse 12 bis 13 Jahre an den Start. Angefeuert von ihren Trainingskollegen und Trainer Julius Gülker gelang es ihnen mit einem beherzten Rennen direkt bei ihrer allerersten Regatta einen Sieg einzufahren.

Motiviert durch die starke Leistung der Mädchen gingen erneut Paul und David im Einer auf die Strecke. Während Paul einen sehr souveränen Sieg einfuhr, musste David bis zum Ende kämpfen und sich schlussendlich knapp mit einer guten Zeit dem Ruderer aus Essen geschlagen geben.

Als viertes Boot gingen Ilia Koziienko und Bendix Kalinasch im Jungen Doppelzweier der 13- und 14-Jährigen aufs Wasser. Sie fuhren einen hervorragenden Start und lagen weite Teile des Rennens in Führung. Ein technischer Fehler brachte die beiden jedoch aus dem Rhythmus und das Boot aus Siegburg zog kurz vor der Ziellinie an ihnen vorbei. Trainer Hendrik Winkel stellte dazu fest: "So ein Fehler kann selbst einem Olympiaruderer passieren, den Kindern fehlt einfach noch die Erfahrung um danach wieder gut ins Rennen zu finden."

Im letzten Rennen gingen die Brüder Paul und David noch gemeinsam im Junioren Doppelzweier B an den Start. Insbesondere David war nach der knapp verpassten Medaille im Einer motiviert noch mal alles zu geben. Und das war auch nötig, denn gegen die starken Gegner aus Mühlheim war es bis zum Schluss ein Kopf an Kopf Rennen. Unter den lautstarken Anfeuerungsrufen ihrer Vereinskameraden gelang es ihnen jedoch sich kurz vor der Ziellinie einen kleinen Vorsprung heraus zu fahren.


Paul Kramarz gewinnt
erst im Einer...

...und anschließend zusammen mit
seinem Bruder David im Doppelzweier

Nach den Rennen zog Trainer Julius Gülker eine sehr positive Bilanz: „Heute war die erste Regatta für unsere Sportler und die haben Sie hervorragend gemeistert. Sie können jetzt sehr zufrieden nach Hause fahren. Wir hoffen in den nächsten Regatten darauf aufbauen zu können. Danach besteht für Kinder im Alter von 10-14 Jahren die Möglichkeit an unseren Schnupperkurs am 8. und 15. Juni teilzunehmen um den Spaß an unserem Sport zu entdecken.“


Schnuppertraining am 8./15.6.2024

Dorstens Ruderer glänzen in Krefeld - 23.04.2024 -

Vergangenes Wochenende waren die Deutschen Kleinbootmeisterschaften & Leistungsüberprüfung der Junior:innen in Krefeld auf dem Elfrather See zu Gast.

Drei Dorstener Sportler haben sich der nationalen Elite aus Deutschland gestellt. Charlotte Scholz ging im Juniorinnen Einer an den Start. Sie musste sich im zweitgrößten Meldefeld mit 47 Konkurrentinnen messen. Die Plätze 1-8 sind begehrt, denn wer einen davon errudert, kommt in den engeren Kreis für die JWM in Kanada. Charlotte konnte in drei Rennen den 6. Gesamtrang erreichen, wodurch sie den ersten wichtigen Schritt Richtung JWM gemacht hat. Trainer Tim Jauer sagte stolz: „Es war ein wichtiger Schritt diese Hürde zu nehmen, den Platz im A-Finale kann ihr erst einmal keiner mehr nehmen.“

Anders war der Modus bei Tobias und Johannes, die Routiniers aus Dorsten mussten sich zum zweiten mal der Konkurrenz aus Deutschland bei den Männern stellen. Bei der Meisterschaft gibt es nämlich keine Unterscheidung zwischen U23 und offene Klasse. Sie ruderten also gegen die ganz großen der Ruderszene.

Zwei Wochen vorher konnten die beiden bei der DRV-Langstrecke in Leipzig den Sieg im Männer Zweier ohne Steuermann über 6000m errudern. In vier Rennen stellten die beiden ihre Können unter Beweis. Mit einem Sieg im Halbfinale sicherten sie sich die begehrte Mittelbahn im Finale. Das Wetter in Krefeld hatte alles, nur keine Konstanz. Wind, Regen, Sonne, Hagel und teilweise Sturmböen machten es den Ruderern nicht leicht. Und genau das machte den Jungs im Finale zu schaffen. Unmittelbar vor dem Rennen fegte eine Böe durch den Start, was das Boot unkontrolliert zur Seite lenkte. Der Start ertönte, sofort musste reagiert werden und der Fehler korrigiert werden. Mit viel Einsatz und hohem Engagement konnten die Sportler die Führung bis zur 500m Marke wieder gewinnen, doch das Wetter und die Komplikationen am Start zollten ihren Tribut. Im Ziel konnten sie der starken Konkurrenz aus Frankfurt/Marbach und Bonn/Mühlheim nichts mehr entgegen setzen.

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Mit dem Gewinn der Bronze-Medaille waren sie und ihr Trainer aber alles andere als unzufrieden. Als Trainer Tim Jauer gefragt wurde, wie er die Situation einschätzt, antwortete er: „Wie immer haben sie ihr Bestes gegeben. Sie entwickeln sich jedes Mal weiter, es macht auch nach zweieinhalb Jahren noch Spaß, ihnen zuzuschauen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass sie die jüngsten Athleten in der U23 sind, haben wir wieder bewiesen, dass wir das Zeug haben zu gewinnen.“


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