Ruderverein Dorsten e.V.
Aktuelles aus 2026
Medaillenregen in Waltrop
- 22.05.2026
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Medaillenregen in Waltrop
- 22.05.2026
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An einem ausgesprochen kühlen Maiwochende startete der Ruderverein Dorsten in die Regattasaison 2026. Nachdem Johanna Grigull bereits erfolgreich an den Regatten in Münster und Oberhausen teilgenommen hatte, galt es nun auch für die anderen Aktiven aus Dorsten, sich mit den anderen Rudervereinen in NRW zu messen. Den Auftakt machten die beiden Kinder Jennifer Beyer und Friedrich Rückert im Slalom. Beide erreichten bei windigen Bedingungen eine gute Zeit im Mittelfeld.
Zur Langstrecke griffen dann die Junioren Paul Kramarz und Conrad Schirmler in das Renngeschehen ein. Mit einer beherzten ersten Rennhälfte fuhren beide einen guten Vorsprung heraus und sicherten sich mit 23 Sekunden Vorsprung den Sieg in ihrer Abteilung. Friedrich erreichte bei seiner ersten Langstrecke im Einer einen guten dritten Platz. Jennifer sicherte sich ungefährdet den Sieg im Mädchen-Einer 14 Jahre, nachdem sie den Abstand zu der vor ihr gestarteten Ruderin aus Siegburg deutlich reduziert hatte. Am Sonntag startete dann Johanna Grigull im Doppelzweier mit Klara Hänel aus Marl auf der 1000m Normalstrecke. Nachdem die beiden bereits vor 2 Wochen auf der Regatta Oberhausen siegreich waren, galt es der Favoritenrolle gerecht zu werden. Mit einem rudertechnisch herausragenden Rennen gelang ihnen ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg. Auch Friedrich Rückert im Einer setzte sich früh im Rennen von seinem Konkurrenten aus Köln ab und gewann schließlich mit 14 Sekunden Vorsprung. Trainer Hendrik Winkel freute sich mit seinem Sportler: „Nachdem Friedrich letztes Jahr noch ganz knapp Zweiter wurde, hat es jetzt endlich mit der ersten Medaille im Einer geklappt.“ Paul Kramarz musste sich sowohl im Einer als auch im Doppelzweier mit Conrad Schirmler nur dem starken Boot aus der Ukraine geschlagen geben. Trainer Julius Gülker zeigte sich zufrieden mit dem Wochenende: „Alle Aktiven konnten mit einer Medaille nach Hause fahren; das haben wir letztes Jahr nicht geschafft. Das zeigt, dass wir im Moment auf dem richtigen Weg mit der Gruppe sind.“ Für alle interessierten Kinder im Alter zwischen 11 und 14 Jahren besteht die Möglichkeit, den Ruderverein Dorsten im Rahmen eines Schnuppertrainings am 27.06.2026 von 10-13 Uhr kennenzulernen. |
Starker Auftritt mit unglücklichem Ausgang: Tobias Strangemann überzeugt beim Kadertest in Leipzig
- 01.04.2026
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Der traditionelle Kadertest 2026 lockte am vergangenen Wochenende wieder zahlreiche Nachwuchs- und Leistungsruderer aus ganz Deutschland nach Leipzig. An zwei intensiven Wettkampftagen wurden beim 2000-Meter-Ergotest am Samstag und dem 6000-Meter-Langstreckenrennen auf dem Wasser am Sonntag Ausdauer, Technik und Nervenstärke auf die Probe gestellt. Für Tobias Strangemann vom Ruderverein Dorsten verlief das Wochenende zunächst vielversprechend. Nach einem überzeugenden Auftritt auf dem Ergometer am Samstag zeigte er sich auch auf dem Wasser in ausgezeichneter Form. Gemeinsam mit seinem Zweier-Partner Tassilo von Müller vom Ruder-Club am Baldeneysee (RaB) lag das Duo am Sonntag auf der 6000-Meter-Distanz lange in aussichtsreicher Position. Doch etwa 60 Meter vor dem Ziel kam es zu einem unglücklichen Zwischenfall: Das Boot der beiden geriet in die Randbepflanzung, wodurch sie wertvolle Zeit verloren. Schätzungen zufolge kostete das Malheur 30 bis 40 Sekunden, was den beiden wohl eine deutlich bessere Platzierung kostete. Trotz des Rückschlags lässt die gezeigte Leistung aufhorchen. Strangemann präsentierte sich in starker physischer Verfassung, konnte auf langen Strecken ein hohes Tempo halten und bewies Teamgeist und Kampfwillen bis zur Ziellinie. Auch Trainer und Mitstreiter zeigten sich beeindruckt von der Gesamtleistung. „Das war natürlich sehr ärgerlich kurz vor dem Ziel, aber wir wissen, dass wir im Boot richtig gute Grundlagen gelegt haben. Die Richtung stimmt“, kommentierte Strangemann nach dem Rennen sichtlich gefasst. Mit dem Kadertest endet eine wichtige Standortbestimmung der deutschen Ruderelite im Frühjahr. Für Strangemann und von Müller dürfte das Wochenende trotz des Missgeschicks als Motivation dienen, beim nächsten Regattatermin in zwei Wochen in München wieder voll anzugreifen. Bericht: Tim Jauer |






